" DIE CHLINE"

Fraue Power

Simonetta, Eveline,
Doris und au Micheline,
chnüpfe zäme es sidigs Band
und regiere ‘s Vaterland.

Trulla, trulla, trullalla,
üs Eidgenosse gseht mes a,
mir hätte lieber Chopf und Verstand,
als Frouecharme mit Härz und Hand.

Typisch Manne; ‘s gscheht ne rächt.
vo jetz a si mir ‘s starche Gschlächt.

 

 

Dasch d’Frog

Mir chöis dräie, wie mer wei.
D’Frau Minischter Calmy-Rey
het d’Blamage ganz knapp verfählt,
wird als Präsidänti gwählt.

Trulla, trulla, trullalla,
e heissi Frog stoht jetz de a.
Was macht im Herbscht d’Frau Calmy-Rey,
wenn die z’Bärn se nümme wei?

Sött e Wiederwahl misslinge,
was jo niemer hoffe tuet,
cha si immer no go singe,
denn das cha sie zimli guet.

 

 

Wahl-Final

Achtung, hüür si wieder Wahle,
und dir lidet Uswahl-Quale.
Die Schwarze, Grüene, Rote, Gäle
wei enander d’Wähler stähle.

Trulla, trulla, trullalla,
graui Hoor muesch keini ha.
Länger grüble wäri doof.
Wählet doch die „chline LOV“!

 

 

 

Eröffnung

Willkomme, liebi närrisch g’sinnti Fasnachtlüüt.
„Mir göh go wäudele“ heisst ‘s Fasnachtsmotto hüt.

Die Chline vo der LOV si wieder engagiert
und singe Värs vo däm, wo Luschtigs isch passiert.

Kei Depart’mäntsverteilig git bi üs Problem.
Mir pflege halt es ächts Kollegialsystem.

Doch au bi üs verrieslet ‘s Gäld zum Teil wie Sand.
Mir danke jetz scho für ne Spänd us eurer Hand.

 

 

Eigewuchs

Mir Luterbacher chönne stolz si und e chli plagiere,
will d’Wuchepress zwe Superstare gäng tuet präsentiere.
Im Amtsazeiger gsehsch der Mani Flury glücklich lache:
Der Markus Graf verzellt im Wucheblatt privati Sache.

Mir müesse süsch i der Press gäng Gringe luege, wo mer gar nid wei.
Mir stöh zu üsne eigene Chöpf; do wüsse mer, was mer hei.

 

 

Scherz mit Merz

Was blibt vom Merz‘, isch nid d’Bilanz,
si nid d’Finanze, nid Konkordanz,
was blibt, isch einzig, wie du weisch,
e Wärbespot für Bü... Bü… Bündnerfleisch.

Trulla, trulla, trullalla,
d’Wält bewunderet dä Ma,
und ‘s Schwyzerland isch stolz, wenn seisch:
Mir hei der Merz und ‘s Bü… Bü… Bündnerfleisch.

 

 

Ewigi Liebi

Ändlech, lacht der Berlusconi,
ändlech „mit“ und nümme „ohni“.
Ganz konform isch jetz Kondom:
Vivat Papa, vivat Rom!

Trulla, trulla, trullalla,
ändlech muesch kei Angscht me ha.
Ganz legal im ängschte Sinn.
„Ewigi Liebi“ isch jetz in.

 

 

Und no einisch Berlusconi

Trulla, trulla, trullalla,
är isch halt glich e starche Ma.
Ob mit chaufe oder schmiere:
Hauptsach, wenn är cha regiere.

 

 

Grüen isch nid eifach grüen

Der Rase bi sim guete Fründ luegt fasch zum Fänschter i;
drum goht der Graf Urs mit em Rasemäier dört verbi.
E Plastik-Raseteppich het dä Chrampfer gar nid gseh.
Jetz mäit är beides zäme. Em Fründ tuet’s e chli weh.

Kontraproduktiv isch blinde Ifer und nie guet.
Statt Bifall ärntet sone Ma Verdruss und stilli Wuet.

 

 

Flower-Power

D’Yvonne Schüpbach het bir Coiffeuse mitts im Dorf Termin.
Sie fingt dä Salon nid, derfür es Gschäft mit Blueme drin.
Doch uf der Poscht, wo sie het gfrogt, erklärt me: Dasch kei Krise.
Dört isch jetz ebe ‘s Karin drin und richtet dir di Frise.

Wo’s Yvonne halt no mol het gluegt, stoh ‘s Karin scho voruss.
Chumm ine, Yvonne, d’Bluemedekoration isch do e Gnuss.

 

 

Alles für d‘Chatz

D’Chatz vos Schüpbachs isch verletzt; es hett se drum e Chare
bim überquere vo der Stross es Bitzli überfahre.
Em Kurt sir Chatzechischte fählt für d’Sicherig e Splint.
Bim Tierarzt geit der Deckel uf und ‘s Büsseli entrinnt.

Nach paarne Tag chunnt das Büssi ändlech wieder hei.
Es geit halt mit de Tier nid immer, wie mir wei.
So isch halt, seit är zu sim Schatz,
gottlob nid alles nur für d’Chatz.

 

 

Sexi-Chlaus

Em Samichlaus vom Pauli Flück
si Mantel isch es älters Stück
und e chli schäbig und verbliche.
Derfür si d‘ Fingernegel gstriche.

Trulla, trulla, trullalla,
der Samichlaus isch süsch e Ma.
Me weiss zwar nid, isch underem Libli
vo Paulis Chlaus halt doch es Wibli.

 

 

Schi-Unheil

Der Ueli Moser wott go sini Schi i Service bringe.
Uf Günschbärg mit em Cabriolet sött ‘s eigentlich ou glinge.
Si Sohn, der Remo, fluecht scho gli; är het drum öppis gseh:
Du, Vatter, lueg emol dört ufe, dört het ‘s huffe Schnee.

Das geit au ohni Chetti; i probieres ums Verrecke.
Es chunt de, wie ‘s muess cho: Si blibe ohni Chance stecke.
Do git ‘s nur eis: Der Abschleppdienscht muess die Zwe cho befreie.
Es isch halt mängisch nid so schön, wenn ‘s plötzlich chunnt cho schneie.

Schi-Heil und Schnee und Winterluft hei mängisch ihri Tücke;
drum Ueli, lueg halt vorhär, wenn dä Wintertrip söll glücke.

 

 

Spät-zu spät-Späti

Zur gliche Zyt im letschte Johr si d’FC-Juniore
bim Training mit em Späti Heini es bitzeli verlore.
Är isch drum z’spot, doch chunnt är jetz gottlob us der Kabine
und seit zu sine Jungs: „Mir göh!“ und macht e gueti Miene.

„Jo und ?“ so dänket dir mit Rächt, „was isch do Luschtigs dra?“
Doch halt, die Story isch nid z’Änd, jetz foht si erscht rächt a.
Der Heini het näbscht Zytnot, nämlech nid alli sini Sache.
Drum stoht är barfuess vor de Jungs. Wie die hei müesse lache.

 

 

Dasch guet

Im Sport si mir als Winterland
uf der ganze Wält bekannt.
Jetz kriselet ‘s im Skiverband.
Dört fählt e starchi Füehrerhand.

Trulla, trulla, trullalla,
wär nid folget, dä het gha.
‘S het kei Platz für hitzigs Bluet.
Das gilt au für d’Lara Guet.

Parole:     Ändi Guet, alles guet!..... oder ou nid!!!!!!

 

 

Rasant nidsi

Sportler si e eig’ni Rasse.
Teil si Nüss und teil si Klasse.
Teil si schlapp und teil si früsch.
Lob und Dank em Didier Cuche.

Trulla, trulla, trullalla,
and’ri hätte ne au gärn gha.
Öschtrich het nid würklech Spass.
Der Didier isch e Sonderklass.

Seiler, Knauss und Schranz und Klammer
träge schwär am Chatzejammer.

 

 

Chindsgi-TV

Am TV git’s Moderatore;
die hätte dört zwar nüd verlore.
Um Applaus wird dauernd gworbe
und mit Grinse d’Schau verdorbe.

Trulla, trulla, trullalla,
wenn abstellsch, muesch se nümme ha.
Länger, als der Früehligschnee
blibt ganz bestimmt der Epinay.

 

 

Mir si mit em Velo cho

Es dankbars Sujet isch der Peter Rütsche alli Johr.
Er het gottlob nid nume Päch; er het au chli Humor.
Mit Frau und Chind per Velo geit’s a d’Chilbi chli go fire:
Erscht wo si wider hei wei fahre, foht är afo lire.

I ha gottfriedstutz nomol der Veloschlüssel glatt verlore.
Was mache mer jetz? Das isch e Mischt. Bin i e dummi Mohre.
Si Frau het de per Handy sofort em Sohm Franz telefoniert.
Dä chunnt per Bus, het Lüt und Velo schleunigscht hei chauffiert.

Moral:        Wenn ‘s Velo bschliessisch, cha nüt passiere.
Höchschtens, dass muesch hei marschiere.

 

 

… und grad no „Rütsche zum zwöite“

Zwe Hüng vom Peter haue’s ab
und halte ‘s halbe Dorf uf Trab.
Passante rüefe d’Polizei,
will die jo schint ‘s Erfahrig hei.

Trulla, trulla, trullalla,
foh wär guet; zersch muesch se ha.
Ändlech fasst me die Vagante
dank Muet und Isatz vo Bekannte.

Wie seit me doch in Volkes Mund?
Wie der Meischter, so der Hund!

 

 

… und no dä: Rütsche, der Füürschauer

Der Rütsche Peter isch im Schuss
und rasiert im WC uss.
Us mene Chemi gseht är Füür.
Jetze isch ’s ihm nümme ghür.

Telefon a d’Polizei.
Die wüsse au nid, was sie wei.
D’Füürwehr wird schnäll alarmiert,
dass nid no ne Brand passiert.

Mit Sirene rückt die a,
Löschauto mit Blauliecht dra.
Wit und breit kei Füür entdeckt,
nume alli Lüt verschreckt.

Trulla, trulla, trullalla,
am Grossalarm isch gar nüt dra.
Leider wott ’s ne au nid glinge,
‘s Sireneghüül zum Schwige z’bringe.

‘S Thema vo der nöchschte Füürwehrüebig vo dene
heisst: Wie stoppe mir d’Alarmsirene?